So planen Sie die Übersetzungsintegration in eine bestehende Geschäftsanwendung
Planen Sie die Übersetzung in Ihrer Anwendung. Legen Sie Inhalte, Sprachen, Prüfung, Datenregeln und Tests fest, bevor Sie ein Angebot anfordern.
Beginnen Sie mit einer vollständigen Aufgabe, die Ihr Team in einer anderen Sprache erledigen muss. Legen Sie dann fest, wie die Übersetzung in diese Aufgabe passt. So erhält ein Softwareanbieter eine klarere Grundlage für eine Aufwandsschätzung als mit dem Wunsch nach einer Übersetzungsschaltfläche.
Der Projektumfang sollte den Text, die beteiligten Personen, die Daten und das Ergebnis abdecken. Er sollte auch erklären, was bei einem Übersetzungsfehler geschieht. Mit den folgenden Schritten bereiten Sie den Umfang vor, bevor Sie einen technischen Ansatz wählen.
Wählen Sie einen Ablauf für die erste Version
Schreiben Sie auf, woher der Ausgangstext stammt und wohin die freigegebene Übersetzung gelangen muss. Beispielsweise muss eine Person im Kundensupport eine eingehende Nachricht lesen und eine Antwort in der Sprache des Kunden vorbereiten. Dies ist eine beispielhafte Anforderung und kein Bericht über eine Vavus-Installation.
Listen Sie jeden Schritt auf: Nachricht öffnen, Übersetzung anfordern, Original und Ergebnis nebeneinander lesen, Antwort bearbeiten und zum Versand freigeben. Entscheiden Sie, ob die Übersetzung automatisch oder erst nach Auswahl durch einen Mitarbeiter beginnt.
Halten Sie die erste Version überschaubar. Eine Ansicht und eine klar definierte geschäftliche Aufgabe lassen sich leichter testen als sämtliche Textfelder einer Anwendung.
Bestimmen Sie Inhalte und benötigte Sprachen
Erstellen Sie eine Liste der Felder, die übersetzt werden müssen. Unterscheiden Sie kurze Beschriftungen, Freitext, Dokumente und gesprochene Sprache. Dafür können unterschiedliche Verarbeitungsschritte und Tests nötig sein. Listen Sie auch Felder auf, die unverändert bleiben müssen, etwa Bestellnummern und Produktcodes.
Geben Sie Ausgangs- und Zielsprachen einschließlich benötigter regionaler Varianten an. Erfassen Sie die übliche Textlänge und das erwartete Tagesvolumen. Fragen Sie, welche Sprachkombinationen und Eingabeformate der vorgeschlagene Dienst unterstützt.
Bei kurzen Texten kann Kontext wichtig sein. Die Text-API von DeepL unterstützt beispielsweise einen Kontextparameter, der die Übersetzung beeinflussen kann, ohne den Kontext selbst zu übersetzen. Laut Dokumentation teilen separate Texteinträge in derselben Anfrage außerdem keinen Kontext miteinander. [1] Im Projektumfang sollte stehen, woher hilfreicher Kontext kommt.
Legen Sie Terminologie und menschliche Prüfung fest
Sammeln Sie Begriffe, die Ihr Unternehmen häufig verwendet. Nehmen Sie bevorzugte Übersetzungen, Produktnamen und Wörter auf, die unverändert bleiben sollen. Benennen Sie eine Person, die diese Liste pflegt.
Einige Übersetzungsdienste unterstützen Glossare. Google Cloud Translation beschreibt sein Glossar als benutzerdefiniertes Wörterbuch für einheitliche Fachbegriffe. [2] Prüfen Sie diese Funktion für Ihre genauen Sprachpaare und den gewählten Dienst. Ein Glossar belegt nicht, dass die gesamte Nachricht korrekt ist.
Entscheiden Sie, welche Ergebnisse eine qualifizierte sprachliche Prüfung benötigen. Geben Sie der prüfenden Person Zugriff auf den Ausgangstext. Legen Sie einen eindeutigen Freigabeschritt fest, bevor Texte für Kunden versendet oder veröffentlicht werden.
Legen Sie Regeln für Daten und Zugriff fest
Beschreiben Sie, welche Informationen der Ablauf verarbeitet. Verwenden Sie in frühen Tests künstlich erstellte Beispiele. Kopieren Sie keine echten Kundendaten in einen Test, nur um zu sehen, ob eine Schaltfläche funktioniert.
Fragen Sie, wo der Text verarbeitet wird, was die Anwendung speichert, wer ihn lesen darf und wann er gelöscht wird. Beziehen Sie Protokolle und Sicherungskopien in die Klärung ein. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen des Anbieters und die verfügbaren Kontrollmöglichkeiten des gewählten Tarifs.
Eine individuelle Oberfläche macht einen externen Übersetzungsdienst für sich genommen weder privat noch offline nutzbar. Wenn Ihr Projekt eine lokale Verarbeitung verlangt, nennen Sie diese Anforderung von Anfang an. Prüfen Sie den gesamten Datenfluss darauf.
Planen Sie Verzögerungen und Fehler ein
Halten Sie die erwartete Antwortzeit fest und bestimmen Sie, was Mitarbeiter bei einem Ausfall des Dienstes tun sollen. Die Anwendung sollte einen eindeutigen Status anzeigen, etwa wartend, zur Prüfung bereit oder fehlgeschlagen. Bewahren Sie den Ausgangstext auf.
Bitten Sie den Entwickler, vorübergehende Ausfälle von Fehlern zu unterscheiden, die eine Änderung erfordern. DeepL dokumentiert beispielsweise verzögerte Wiederholungsversuche bei Fehlern durch Anfragelimits. Ein ausgeschöpftes Kontingent erfordert dagegen eine andere Reaktion. [3] Wiederholte Anfragen dürfen keine doppelten Geschäftsvorgänge auslösen, etwa denselben Antworttext zweimal versenden.
Vereinbaren Sie Nutzungswarnungen und die Zuständigkeit für den Support. Berücksichtigen Sie beim Kostenvergleich auch Dienstgebühren, Wartung und künftige Änderungen.
Definieren Sie Abnahmetests vor der Entwicklung
Wählen Sie repräsentative Beispiele für jedes benötigte Sprachpaar. Nehmen Sie lange Nachrichten, ungewöhnliche Zeichen, fehlende Felder und Begriffe aus Ihrer freigegebenen Liste auf. Testen Sie die gesamte Aufgabe vom Ausgangsdatensatz bis zum gespeicherten oder versendeten Ergebnis.
Legen Sie überprüfbare Abnahmekriterien fest: Produktcodes bleiben unverändert, eine nicht freigegebene Übersetzung lässt sich nicht versenden, eine fehlgeschlagene Anfrage ist sichtbar und die prüfende Person kann zum Original zurückkehren. Lassen Sie Bedeutung und Ton von einer qualifizierten Person beurteilen. Erfassen Sie Fehler und wiederholen Sie dieselben Tests nach Änderungen.
Bereiten Sie eine klare Angebotsanfrage vor
Übermitteln Sie den Ablauf, Beispielfelder, Sprachpaare, geschätzte Mengen, Datenregeln und Abnahmetests. Kennzeichnen Sie jeden Punkt als zum Start erforderlich oder für eine spätere Version geeignet. Lassen Sie sich Annahmen und Ausschlüsse schriftlich geben.
Vavus bietet eine schriftliche Festlegung des Umfangs individueller Projekte an. [4] Beschreiben Sie auf der Angebotsseite Ihre bestehende Anwendung und die Aufgabe, die Sie verbessern möchten. Die vorgeschlagene Integration, Bereitstellung und Prüfung sollten im Projektumfang bestätigt werden.
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